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Fernweh 2014 Reisen und Gefühle

Fernweh 2014

On 29 Januar, 2014 by andrea

Seitdem ich das erste Mal allein für mehrere Wochen im Ausland war packt es mich immer wieder. In der elften Klasse war das, als „helper“ bei einem Sprachkurs. Ich habe immer schön Einkaufslisten geschrieben, eingekauft, Menüs besprochen, gekocht und nebenbei mein Englisch aufgebessert und einen Haufen toller Leute aus unterschiedlichen Ländern kennengelernt. Wie hatte ich mir davor in die Hosen gemacht, weil ich in London am Flughafen allein zum Bus in Richtung Exeter finden musste.
Auf dieser Reise ist wohl nicht nur mein Fernweh entfacht, dieses unheimlich starke Bedürfnis Menschen und ihre Kulturen aus der ganzen Welt kennenzulernen, sondern auch eine Überzeugung ist daraus erwachsen. Und zwar die, dass es genau solche Erfahrungen sind, die doch irgendwie Mut kosten und vielleicht auch mal kompliziert sind, die uns am Ende so viel mehr geben, als jeder einfache Urlaub im Hotel an der Ostsee.

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Ob Backpacking durch Europa von der Toskana bis hin zum Survival Trip in Norwegen, mit dem Bus durch Osteuropa, ein Praktikum in Hong Kong oder ein FSJ in Südamerika oder oder oder…es gibt heutzutage unendlich viele Möglichkeiten Auslandserfahrungen zu sammeln und unsere Generation hat das große Glück, dass uns fast alle Türen offen stehen. Immer mehr merken wir Menschen, dass es nicht die Dinge sind, die wir besitzen, sondern die Erfahrungen, die wir machen, die uns formen und erfüllen. Denn meiner Meinung nach ist auch nichts so prägend für den eigenen Charakter, wie das Kennenlernen von Menschen unterschiedlicher Kulturen. Es macht uns (im besten Falle natürlich) toleranter und verständnisvoller. Man schaut über den eigenen Tellerrand hinaus und kann ab und zu vielleicht auch einen Blick über den des Anderen erhaschen.

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Mein Fernweh 2014 wird gefüttert mit einer großen Reise, auf die ich mich bereits unheimlich freue. Im letzten Jahr ging es nach London, Mailand, Barcelona und Marbella. Dieses Jahr steht die große weite Welt an und schon während ich diesen Trip plane überlege ich, wo es danach hingehen könnte. Die Sucht ist wohl das größte Gefahrenpotential. Aber ich denke, dass es durchaus schlimmere Abhängigkeiten gibt und gebe ich mich gerne weiterhin der Gefahr hin.

Abschließend eines meiner liebsten Zitate zum Thema Reisen (von Kurt Tucholsky):
„Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt- sieh sie dir an!“

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One Response to “Fernweh 2014”

  • Ohja du sprichst mir aus der Seele :) ich mach immoment einen freiwilligendienst in Guatemala und lerne so viel neues und merke immer wieder wie anders und verrückter das Land ist, verglichen mit Deutschland. Aber auch die indigene kultur die hier noch sehr ausgeprägt ist, eröffnet einem doch neue Sichtweisen. bin schon gespannt wo es für dich dieses Jahr hingeht! Liebe Grüsse, Marike

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